Christine Schroeder - Marathon als Weg zu persönlichem Wohlbefinden
 



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M/U # 510 (43) – U # 71 – Berlin – 7. Self-Transcendence 12+24-Stunden-Lauf am 12/13.07.2014

158,883 km in 24:00:00 h – 35. Ges. – 9. Frau – 3. Senioren I – zugleich bei der Deutschen Meisterschaft: 31. Ges. – 8. Frau 1. W55 und in der Mannschaftsteamwertung mit Sigrid Eichner und Sara Kortyka: 3. Platz  – sehr schöner Lauf mit ganz vielen lieben Helfern.

Eigener Bericht:

Morgens um 09:30 Uhr, nach dem Frühstück mit Hannah und Martina, Richtung Sportplatz Rennbahnstraße gefahren. Dort angekommen, registrieren lassen und Zelt neben Wolfgang Strosnys aufgebaut. Im Zelt Sportsachen angezogen und festgestellt, dass ich die Sportunterhose vergessen hatte, also in Designerwäsche geblieben.

Über den Platz gegangen und Sigrid Eichner, Thorsten Birnbach, Heike Bergmann, Thorsen Themm, Peter und Laura Kummer, Sara und Joachim Kortyka, Ekkehard Steuck, Manfred Ludwig, Silke Stutzke, sowie Bernd Kalinowski und Stefan Bicher begrüßt.

Dies war meine erste Teilnahme an einem Lauf, der von Sri Chinmoy organisiert wurde und alles war ein wenig anders. Es wurde nur vegetarische Kost gereicht, aber es gab zum Glück Gummibärchen und Kaffee (netterweise auch die ganze Nacht über). Ich hatte mir vorsichtshalber morgens noch zwei Brötchen mit meinem Lieblingsaufschnitt geschmiert, aber nur eins davon gebraucht und zum Abendbrot verspiesen.

Ganz schnell war es kurz vor 12 Uhr und es wurde eine Begrüßungsrede gehalten, sowie ein Begrüßungslied von den vielen Helfern gesungen. Dann kam das Startsignal. Heute war ein besonderer Lauf, da gleichzeitig die Deutsche Meisterschaft im 24-Stunden-Lauf ausgetragen wurde. Dementsprechend lag ein wenig mehr Knistern in der Luft, als ich es sonst von 24-Stunden-Läufen kannte.

Am Anfang bin ich mit vielen verschiedenen Läufern in meiner Geschwindigkeit gelaufen, da ich viele nur von Berichten her kannte und sie mal persönlich kennen lernen wollte. Und einige kannte ich gar nicht. So lernte ich das Ehepaar Winfried und Gisela Horn und Ruth Jäger kennen und freute mich immer wieder beim Über- oder Entrunden auf ein gemeinsames Ründchen. Auch mit meiner direkten Konkurrentin Sybille Krause verstand ich mich sehr gut. Geschäkert habe ich gerne mit Stefan Fecher. Unser Slogan am Ende der Nacht war: Alle Männer sind zu nichts zu gebrauchen, aber zu allem fähig.

Mit Manfred Ludwig bin ich während der gesamten Zeit immer wieder zusammen gelaufen und freute mich immer wieder auf das Zusammensein. Natürlich lief ich auch mit meinen Teamkameradinnen Sigrid Eichner und Sara Kortyka. Sara hat sich die letzten Stunden so zusammengerissen, um die erforderlichen 100km zusammen zu bekommen und das Teamergebnis nicht zu gefährden, dass sie meine besondere Hochachtung dafür bekommt.

Mir ging es während des gesamten Laufes sehr gut. Ich wollte eigentlich nur mitlaufen und hatte keine Ziele. Daher genoss ich gleich nach 4 Stunden erst mal eine entspannende Massage. Das tat so gut. Außerdem hatte ich mein Zelt aufgebaut, um diesmal mal eine richtige Schlafpause einzulegen. Das ergab sich dann nicht, da ich nachts wach wurde und es mal wieder richtig gut lief. Hier kam mein wichtigster Begleiter und Coach ins Spiel. Peter Kummer, der eine Lesebrille aufhatte, konnte die Ergebnisliste entziffern und gab immer Kommentare zum augenblicklichen Stand ab. Wir hatten ungefähr gleich viele Kilometer gelaufen und spekulierten langsam mit dem Erreichen der 100 Meilen-Grenze. Peter motivierte mich, in dem er mir immer die möglichen Medaillenplätze ausrechnete. So wurde ich von ihm sehr animiert, mehr zu laufen, als ich eigentlich wollte. Nur zu den 100 Meilen reichte es dann aus lauter Faulheit (bin am schwül-heißen Vormittag viele Runden nur gegangen) dann doch nicht. Mir fehlten zwei Runden.

Vor der letzten Runde bekamen wir ein blau-weißes Fähnchen mit unserer Nummer in die Hand gedrückt und ich schaffte es bis zum Finishersignal genau vor mein Zelt zu kommen, dass ich auf meinem Stuhl ausruhen konnte und mein Fähnchen immer im Blick hatte. Ein herrlicher Lauf.

Mit 158,833 Km war ich auf Gesamtplatz 35, 9. Frau, 3. Seniorinnen I, Deutsche Meisterin W55 und 3. Platz im Frauenteam.

Ein Riesen Erfolg, ein super Lauf. 

 

Link zur Ergebnisliste vom 24-h-Lauf und zur Rangliste der Deutschen Meisterschaft:

http://de.srichinmoyraces.org/

Link zum Bericht bei der DUV:

http://www.d-u-v.org/berichte-news/103629-26-deutsche-meisterschaften-im-24-stunden-lauf-in-berlin

Link zum Bericht von Laufreport.de:

http://www.laufreport.de/archiv/0714/berlin/berlin.htm

Link zur großen Bildergalerie:

http://gallery.srichinmoyraces.org/de/Self-Transcendence-24-h-Lauf-Berlin-2014

 

8.8.14 06:52
 
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