Christine Schroeder - Marathon als Weg zu persönlichem Wohlbefinden
 



Christine Schroeder - Marathon als Weg zu persönlichem Wohlbefinden
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M/U # 769 (61) – U # 149 – Oslo (NOR) – Bislett 24 h Indoor Challenge am 24.11 + 25.11.2017

24 h: 155,941 Km - 58. Ges., 15. Frau, 2. W55 indoor: 20 °C, outdoor -1 °C, überfrorener Boden, blauer Himmel Am Freitag um 10 Uhr von HH- nach Oslo geflogen. Vorher mit Dorota Hinz und Gaby Eisele im Flughafenterminal getroffen. Mit Sitzplatz 30A einen schönen Fensterplatz ergattert und einen angenehmen, kurzen Flug gehabt. In Oslo erstmal Geld getauscht und dann mit dem (normalen) Zug zum Nationaltheater gefahren, von wo es nur noch ca. 600m zu unserem Hotel Coch`s Pensionat waren. Kurz eingecheckt und dann bei dieser strahlenden Sonne gleich zum Vigeland-Park gefahren und wieder die wunderbaren Statuen bewundert.  Anschließend mit der Straßenbahn 12 zum Rathaus gefahren und noch genau 9 min. Zeit gehabt, sich das Rathaus von innen u. a. mit dem Saal der Verleihung des Friedensnobelpreises, anzuschauen. Einfach traumhaft. Das waren lohnende 9 Minuten. Danach in einem Souvenirladen nach einigem Zögern eine blaue Daunenjacke gekauft, die am heutigen Black Friday billiger war.  Mit der Mehrwertsteuererstattung, die am Flughafen noch ausgezahlt wurde, war es ein richtiges Schnäppchen. Danach zum Meer und an der Festung entlang zur Oper gegangen. Man musste ganz doll aufpassen, dass man nicht auf den gefrorenen Pfützen ausruschte. Der Weg zur Oper war lang und kalt, aber lohnenswert. Aufgrund einer geschlossenen Gesellschaft konnten wir nur das Dach der Oper besteigen, welches vollkommen zu Fuß zu erkunden war und mit einem herrlichen Blick über das Meer beeindruckte. Anschließend im Hauptbahnhof ein wenig aufgewärmt und mit der Straßenbahn 12 zurück zum Hotel. Nach einem netten Picknick-Abendbrot im Zimmer früh zu Bett gegangen. 

Am nächsten Tag um 7 Uhr  aufgestanden, Brötchen geholt, gefrühstückt und um 9 Uhr zum Stadion gegangen, welches nur 600m vom Hotel entfernt war. Nachdem wir Olav und Marit begrüßt hatten, bauten wir das "Lager" in Ruhe auf und waren pünktlich um 10 Uhr startbereit. Die Musik war laut und gut und ich drehte im Takt Runde um Runde (546m). Eine Zeitlang fragte ich mich schon, warum ich eigentlich hier war, wollte aber nun mit einem Marathon wenigstens einen Zähler nach Hause bringen. Von 69 Frauen lag ich an 47. Stelle und den von sieben W55 lag ich an 6. Stelle. Den Marathon hatte ich in 5:50 h und ich beschloss zumindest 2 Marathons in 12 Stunden zu schaffen, was mir mit regelmäßigen Gehrunden auch entspannt gelang. Die Musik war weiterhin gut und laut und ich war inzwischen auf Platz 41 gerutscht. Allerdings immer noch auf Platz 6 in der AK. Mein nächstes Ziel waren die 100 Km, welches ich nach 15,5 h erreichte. Ich hatte schon früh Muskelkrämpfe, warum auch immer, und steuerte mit Cola und Paprikachips gegen. Von den anderen Essensangeboten hatte ich bisher keinen Gebrauch gemacht. Um 22 Uhr gab es allerdings Eis. Eins staubte ich schon vor der Wende ab und zwei aß ich genüßlich danach. Nun hatten wir den zweiten Richtungswechsel und ich fing langsam an hochzurechnen, was als Endergebnis rauskommen könnte. Nach 20 h hatte ich die 130Km, die erforderlich waren, um eine Medaille zu erlangen. Jetzt war Entspannung angesagt. Kurze Pause im Sitzen mit einer leckeren Graupensuppe. Doris erstaunte mich: obwohl sie vorher total negativ gepolt war, war sie viel auf der Bahn und schien die 130Km erreichen zu wollen, was sie dann souverän auch super hinbekommen hat. Auch Christian gab alles und war unermüdlich und relativ rasant auf der Bahn. So langsam fing ich an, meine Umgebung wahrzunehmen. Von den 156 Startern waren nicht mehr viele auf der Bahn. Immer wieder hatte ich in der Nacht beobachtet, dass Teilnehmer mit ihren Betreuern nach Hause gingen. Inzwischen lieferten die ersten 10 Frauen und Männer ein spannendes Rennen. Da wollten wohl einige irgendwelche Rekorde knacken. Der Norwegische Hallen-Bahn-Rekord wurde dann auch geschlagen. Ich klettere auf den 25. Frauenplatz und auf den 2. W55. Nun erwachte mein Kampfgeist und ich machte meine "Konkurrentin" Sol-Britt schnell aus. Wir kamen ins Klönen und liefen ein paar Runden zusammen. Wir puschten uns gegenseitig zu einem zweistündigem Endspurt, so dass sie ihren Traum über 100Meilen und ich mein Ziel über 150km zu kommen, mit viel Spaß erreichten. Sol-Britt war hinterher überglücklich und hat sich sehr bedankt. Sie meinte, dass sie ohne den "Konkurrenzdruck" das Ziel nicht erreicht hätte. In der letzten Stunde wurde der Moderator durch Stig, dem Vorvorjahresmoderator abgelöst, mit dem ich vor zwei Jahren schon so einen Spaß hatte und der mich jetzt auch wieder mit seinem Lächeln voll motivierte. Und dann kam endlich der Schlussgong und die 24h waren vorbei.  –  Ein superschöner, toll organisierter Lauf. Unbedingt empfehlenswert. 

Link zur Ergebnisliste:

https://bloccontent.blob.core.windows.net/files/200000195/1813/2017/11/28/63647510152538543524-timers-totalt.pdf

Link zu meiner Fotogalerie:

https://www.facebook.com/christine.schroeder.1276/media_set?set=a.1900147196666442.1073741972.100000135395711&type=3

Link zur Fotogalerie von Christian Hottas:

https://www.facebook.com/chhottas/media_set?set=a.1826654524014437.1073742516.100000097220437&type=3

Link zur Fotogalerie von Kjell Vigestad / Kondis :

http://www.romerikeultra.no/gallery/album?uid=1100652826&aid=88284

Link zur Fotogalerie von Kondis mit Fotos von Anders Tøsse, Kjell Vigestad Per Inge Østmoen, Bjørn Hytjanstorp. Olav Engen, Hilde Johansen og mange andre. :

http://www.romerikeultra.no/gallery/album?uid=1100652826&aid=88262

23.12.17 14:04
 
Letzte Einträge: M/U # 798 (23) – M # 640 – Hamburg – 9. „Post-Pyramide“ Marathon am 04.04.2018, M/U # 800 (25) – M # 642 – Hannover – 28. HAJ Hannover Marathon am 08.04.2018, M/U # 801 (26) – U # 159 – Hamburg – 10. Außenalster Ultramarathon am 15.04.2018
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