Christine Schroeder - Marathon als Weg zu persönlichem Wohlbefinden
 



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M/U # 108 – M # 95 – Magdeburg – 6. Magdeburg Marathon am 18.10.2009 - eigener Bericht

In letzter Sekunde hatte ich die Entscheidung getroffen, doch noch in Magdeburg zu starten, und so konnte ich gerade noch die 10 € Nachmeldegebühr sparen.

Also ging’s am Freitag los, und wir bezogen unser Hotel in Magdeburg. Am Samstag machten wir dann bei Regen einen feuchten Stadtbummel durch Magdeburg, wobei wir in der Grünen Zitadelle (Baukunstwerk von Hundertwasser) Kaffee tranken. Magdeburg ist auf den ersten Blick nicht wirklich beeindruckend, hat aber viele Sehenswürdigkeiten, die man sich erarbeiten muss.

Am Sonntagmorgen regnete es nicht, und es sollte den ganzen Tag schön bleiben. Ich musste zu Fuß zum ZOB, wo ein Shuttle Bus eingesetzt war, der mich zur Messe und damit zum Start fahren sollte. Das klappte hervorragend.

Im Startbereich habe ich dann fast alle 100 MC’ler getroffen, die ich vorher schon auf der Meldeliste erspäht hatte.

Um 10 Uhr erfolgte der Start. Von der Messe aus ging es über die Elbe und danach ca. 7 km durch die Stadt. Wir liefen an der ältesten Pfarrkirche St. Johannis (wo wir gestern die Aussicht vom Glockenturm genossen hatten), über den alten Markt zum Goldenen Reiter und an der alten Oper vorbei zur Grünen Zitadelle und schlussendlich zum 800 Jahre alten gotischen Dom. Anschließend liefen wir durch eine schöne Straße mit lauter Gebäuden aus der Gründerzeit, und es gab viel zu bestaunen.

Danach überquerten wir wieder die Elbe zum „Stadtpark“, eine Rieseninsel in der Elbe. Hier holten mich Peter Genz und Porsche, den ich nun endlich mal kennen lernen durfte, ein. Die beiden mussten sich lautstark bemerkbar machen, da ich zu ihrem Missfallen die Musikstöpsel im Ohr hatte.

Es ergab sich, dass Peter und ich bis km15 zusammen gelaufen sind. Wir hatten eine sehr kurzweilige Unterhaltung, und Peter hat die Zuschauer am Straßenrand immer wieder gut zum Anfeuern mobilisieren können. Bei km 11 erwähnte Peter kurz, dass wir auf eine Endzeit von 4:30 Std. hinlaufen, was mich bei dem nächsten Verpflegungsstand doch zur Vorsichtsmaßnahmen greifen ließ: Ich ließ schlicht und ergreifend abreißen…

Inzwischen hatten wir den Elbauenpark hinter uns gelassen und waren im Herrenkrugpark angekommen.

Die Strecke verlief jetzt auf dem Elbradweg Richtung Hamburg (ich hätte beim Laufen schwören können, dass wir Richtung Dresden liefen, stellte sich beim Nachschauen aber als Irrtum heraus), und die Strecke war wunderschön. Kurz vor km 18 kam mir der erste Läufer entgegen, da wir seit km 11 auf einer Wendestrecke liefen. Nach der Ergebnisliste ist er dann am Ende doch „nur“ 3. geworden.

Bei km 18 gab es einen Riesenverpflegungstand der Gemeinde Gerwisch, und man hatte das Gefühl, der ganze Ort beteiligt sich am diesem Event und hatte selber viel Spaß dabei.

Bei km 21 erreichte ich den „Weinberg“, und es ging ganz schön steil nach oben, wobei man vom „Gipfel“ aus einen romantischen Blick zur Elbe runter hatte. Hier erreichte ich auch die Halbmarathonmarke, die mit Farbe an einen Baum gesprüht war. Bei der Zeitnahme dachte ich, dass meine Uhr kaputt sei, aber das hat sich bis zum Ende dann doch relativiert. [Der Zustand der Uhr??? D. Red.]

Nun ging es wieder durch ein kleines Waldstück zur Elbe runter, und ich traf wieder auf „Gegenverkehr“, habe aber keine mir bekannten Läufer gesichtet.

An der Elbe entlang laufend, sah ich vor mir eine architektonisch interessante Brücke, die mich faszinierte. Es stellte sich heraus, dass es das Wasserstraßenkreuz Magdeburg und die Brücke ein der Mittellandkanal war, auf der wir auch noch lang laufen sollten. Als ich auf der Brücke lief, gab es faszinierende Wolkenformationen in allen Farben von tiefschwarz bis schneeweiß mit blauem Himmel durchsetzt, was diesen Brückenlauf einmalig machte.

Das Ende der Brücke war der Wendepunkt und nun ging es fast den gleichem Weg (ohne den Weinberg) zum Ziel zurück. Kurz vorm Ende kamen wir noch mal an dem Jahrtausendturm vorbei, der 6000 Jahr Wissenschaft- und Technikgeschichte der Menschheit beinhaltet und den ich nächstes Jahr unbedingt besichtigen muss.

Fazit: Wunderschönes Laufwetter, tolle Verpflegungsstände, gute Organisation! Absolut lohnenswerter Lauf, den ich gerne wiederholen möchte.

25.10.09 23:40
 
Letzte Einträge: MM/U # 730 (22) – U # 140 – Hamburg – 26. Billerhuder Insel Marathon am 17.04.2017



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