Christine Schroeder - Marathon als Weg zu persönlichem Wohlbefinden
 



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M/U # 81 - M # 71 - Hamburg-Allermöhe - 1. Allermöher Triple Marathon am 27.06.09 - eigener Bericht

Heute, am 27.06.2009,  war mal wieder frühes Aufstehen angesagt. Um 4.15 Uhr war ich mit Peter Kummer verabredet, denn wir wollten zusammen zum 1. Allermöher Triple Marathon. Geplant waren drei Marathons mit Start um 5 Uhr, 11 Uhr und 17 Uhr. Nach 24 Minuten waren wir dann auch schon am Eichbaumsee in Hamburg-Allermöhe, wo bereits eifriges Treiben herrschte, da schon viele Teilnehmer vor Ort waren.

Bald ging es dann auch schon los. Um 5 Uhr begann der erste Start der Dreierserie. Es war eine wunderschöne Strecke, ohne jegliche „Berge“ und immer am See entlang. Zeitweise hatte man sogar auf der einen Seite den Eichbaumsee und auf der anderen Seite die Dove Elbe und ich kam mir vor wie auf einem fremden Stern. Es war Idylle pur.

Die Runden vergingen wie im Flug. Das Wetter hielt sich bewölkt, aber es regnete nicht. Heute lief ich überwiegend alleine, nur manchmal ergab sich die ein oder andere Runde mit bekannten Läufern, aber nach einem kurzem Plausch ließ ich mich schnell wieder zurückfallen, um der Musik aus meinem iPod lauschen zu können. Nach und nach wurde es ein wenig schwül, und der Lauf wurde ein wenig anstrengender, trotzdem war ich mit den 42,2 km ziemlich schnell fertig.

Danach zog ich mich schnell um und habe gleich anschließend für den 11 Uhr-Lauf den Platz als Rundenzähler eingenommen. Bei diesem zweiten Marathon des Tages durfte mit Uli Niehuß die Runden zählen und war ganz schön aufgeregt. Von dieser Seite hatte ich noch nie einen Lauf erlebt und war nun neugierig, was mich erwarten würde. Eigentlich hatte ich befürchtet, dass es ein wenig langweilig werden könnte, aber ganz im Gegenteil war es total spannend, wann, wer, in welcher Zeit wieder vorbeikommt, so dass diese sechs Stunden auch wieder wie im Fluge vorbeigerast sind.

Besonders aufgefallen ist mir die Gesamtsiegerin Hanne Christensen, die mit einer solcher Gelassenheit und Geschwindigkeit ihre Runden gedreht hat, dass es eine wahre Freude war, ihr zuzusehen. Einige Männer hat sie irritiert, unter anderem auch Jobst von Palombini. Nach seinem Sieg im ersten Lauf erlebte er jetzt (dadurch?) einen massiven Einbruch. Er war kurz davor aufzugeben und benötigte ein paar Runden, um sich wieder zu fangen. Alles Achtung, dass er diesen Lauf mit dieser Zeit zu Ende gelaufen ist!

Beeindruckt hat mich auch Peter Kummer, der noch nie mehr als 50 km am Stück gelaufen war und heute mit einer Souveränität und immer einem riesengroßen Lachen im Gesicht seinen zweiten Marathon des Tages fast genau so konstant gelaufen, wie seinen ersten. Super!

Und dann noch May-Britt Hansen, die alle drei Marathons gelaufen ist und beim zweiten noch sehr frisch aussah.

Auch Michael Hein und Vagn Kirkelung haben alle drei Marathons geschafft. Gratulation! Wo sind denn bloß die ganzen deutschen Läufer geblieben?? [Ich war in U.K. beim „Thames Ring Race" über 250 Meilen (= 400 km) Trail! Anmerkung des Webredakteurs.]

Den 17 Uhr-Start habe ich noch miterlebt. Es waren wesentlich weniger Teilnehmer am Start, als angemeldet waren. Auch ich habe gekniffen, da ich mich irgendwie nicht fühlte, etwas ausgepowert war durch den morgendlichen Marathon und das ungewohnte Rundenzählen beim 2. Lauf, das Wetter auch schwül-warm blieb und nicht wirklich zum Laufen einlud.

Wie ich aus der Ergebnisliste dann erfuhr, haben nur zwei Läuferinnen und zwei Läufer den tagesdritten Marathon gefinischt. Es muss wirklich anstrengend gewesen sein, wenn von den Startern, die ja alle keine Ultraneulinge waren, doch noch einige abgebrochen haben.

Da ich nicht mehr zum Helfen eingeteilt war, den Marathon auch nicht mitgelaufen bin, mein Mittagsschlafbedürfnis sich ausbreitete, bin ich nach Rücksprache, dass die verbleibenden Helfer ausreichen, nach Hause gefahren und konnte dadurch Peter Kummer eine bequeme Fahrgelegenheit nach Hause anbieten, welche er dankbar annahm.

Fazit: Es war ein wundervoller Tag, ein erfolgreiches Experiment des Organisationsteams Sabine und Peter Kellermann und Uli Niehuß. Ich hoffe sehr, dass der Triple-Marathon nächstes Jahr wiederholt wird.

30.6.09 20:04
 
Letzte Einträge: MM/U # 730 (22) – U # 140 – Hamburg – 26. Billerhuder Insel Marathon am 17.04.2017



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