Christine Schroeder - Marathon als Weg zu persönlichem Wohlbefinden
 



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M/U # 69 - M # 62 - Hannover - 19. TUIfly Marathon Hannover am 03.05.2009 - eigener Bericht

Heute war frühes Aufstehen angesagt. Wieder die leidige Prozedur: Was packe ich ein, welche Klamotten ziehe ich an? Wie warm, wie kalt, wie nass wird es? Um 5 Uhr morgens sieht die Welt ja bekanntlich anders aus als um 12 Uhr mittags.

Dann musste noch der frisch gebackene Geburtstagskuchen für Christian verpackt werden, also war klar, dass ich mal wieder nicht mit einer Tasche auskommen würde.

Pünktlich wurde ich abgeholt, Hartmut war auch schon da, und dann ab zum Berliner Tor, wo uns Tatjana einsammeln wollte.

Um 8 Uhr waren wir in Hannover, und es war noch genügend Zeit für die notwendigen Vorbereitungen. Ganz viele Leute getroffen, Christian wurde noch von der Hannover Allgemeinen Zeitung interviewt und fotografiert, und dann ging es so langsam zum Start.

Wir liefen zu dritt los, Hartmut hatte uns im letzten Augenblick noch im Startblock gefunden, und wir schlugen ein angenehmes Lauftempo an. Schon bald lief uns Hartmut davon, und Christian und ich genossen die Atmosphäre und den Blick auf den Maschsee. Es lief alles supergut. Inzwischen hatte uns Schneggi eingeholt und lief mit uns, bevor er mit Tatjana, die inzwischen aufgeholt hatte, davon lief.

Bei km 6 hatte uns ein Mann eingeholt, der uns schon länger gefolgt war, und wir kamen ins Klönen. Dabei stellte sich heraus, dass es Paul Selby aus Südafrika war, der schon 23x den Comrades gelaufen war. Witzigerweise hatte mir Christian gerade am Mittwoch von ihm erzählt, da er ihn mal beim Rennsteiglauf getroffen hatte.

Nun hatte ich die Möglichkeit einige Geschichten noch mal im O-Ton zu hören, da Paul auch sehr gerne aus seinem Läuferleben erzählte und mir einige Sachen, die er berichtete, bekannt vorkamen. Christian und er unterhielten sich sehr angeregt auf Englisch, und so war es bis km 28 ein kurzweiliges Läufchen.

Das Wetter spielte mit, der Himmel war blau und die Temperatur genau richtig. Hatte mich doch richtig entschieden, kuzrärmelig anzutreten. Alles andere wäre unnötiger Ballast gewesen.

Zwischendrin holte uns Horst Preisler ein, und just in diesem Augenblick wurden wir vom offiziellen Fotographen als 4er-Gruppe aufgenommen. Beeindruckende Bilder, wie ich finde.

Bei km 28 musste ich zum Dixi, und danach stand die Frage an, ob wir mit Paul weiter laufen und dann über 5 Stunden ins Ziel kommen oder ob ich alle Reserven raushole und wir noch ein Sub 5 versuchen. Da alles super lief, wollte ich die Sub 5 versuchen, und nun fing das Kämpfen an.

Christian hatte seinen Spaß dabei, und da er beim „Antreiben“ nicht immer ganz leise ist, wurde er nicht selten mit schrägen Blicken bedacht, was wiederum mich zum Schmunzeln brachte.  Teilweise war ich recht entmutigt gewesen, hatte teilweise keinen Blick mehr für die wunderschöne Stadt gehabt, sondern nur noch für die Zeit.

Aber das Kämpfen hat sich gelohnt! Wir schafften es, und ich schwebte hinterher wie auf einer Wolke.
 
Nach einem Bummel (wir hatten ja noch so viel Zeit) durch die Messehalle und dem Vernaschen einer Bratwurst (680 kcal) sind wir zu viert zu McDonalds gefahren und haben den Geburtstagskuchen mit einem Kaffee genossen. Es war so romantisch auf der Terrasse zwischen einer Tankstelle und einer Autowaschanlage. Muss auch skurril ausgesehen haben.

Dann hat uns Tatjana sehr zügig und gut wieder zum Berliner Tor zurück gefahren, und ich habe dank der Unterhaltung mit Hartmut selten eine so kurzweilige Fahrt im Auto erlebt. Wir waren aber auch alle vier in bester Laune.

Hannover hat mir sehr gut gefallen, alles war gut durchorganisiert, trotzdem strahlte es eine angenehm familiäre Situation aus. Die Strecke war abwechslungsreich und die Helfer und das Publikum bis zum Schluss hochmotiviert.

5.5.09 21:28
 
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