Christine Schroeder - Marathon als Weg zu persönlichem Wohlbefinden
 



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Hamburg-Steinwerder - 10. Elbtunnel Marathon am 25.01.2009 - Bericht DIE WELT vom 26.01.2009

Rasantes Rennen durch die Röhren

Von Edgar S. Hasse 26. Januar 2009, 02:22 Uhr

Unterirdisch: Beim zehnten Marathon im Alten Elbtunnel treffen sich die härtesten Läufer dieser Sportart

Die Nacht vorher waren sie noch auf dem Kiez. Nun stehen die Hobby-Sportler aus dem Ruhrpott 24 Meter tief unter der Erde im Alten Elbtunnel - bereit zum nächsten Marathon. Mit ihnen warten am Sonntag 270 Läufer aus acht Nationen auf das Startsignal zum zehnten Elbtunnel-Marathon. Vor ihnen liegen 42,195 Kilometer. Das sind in der Längenmessung des 1911 erbauten Elbtunnels 48 Runden, plus 396,6 Meter. Wer hier zur Hochform aufläuft, ist kein Jedermann-Sportler. "Hier", sagt einer, "treffen sich die Ultra-Läufer. Im Alten Elbtunnel sind wir unter uns. Es ist ein Lauf von Verrückten für Verrückte."

Anders als beim Hamburg-Marathon jedes Jahr im April sind Teilnehmer- und Zuschauerzahl mehr als überschaubar. Dafür gibt es weder Regen noch Sonne pur, keine Helikopter am Himmel und keine mobilen TV-Teams. Körper, Geist und Seele können sich ganz auf die schnelle Bewegung auf dem Asphalt konzentrieren. Doris Zachow (41) aus Bottrop und Georg Berger aus Mühlheim an der Ruhr sind guter Dinge. Sie fühlen sich topfit, tragen zwei Chips zur Zeitmessung an ihren Waden und wollen nach diesem unterirdischen Marathon ins nächste Ziel laufen: "Dieser Lauf ist unsere Qualifikation für den Marathon in Kapstadt." Aufgeben, wenn es heute nicht so klappt? "Wir geben niemals auf", sagen sie. Wenig später hat Tino Klemm, Mitglied der Geschäftsleitung der Port Authority, seinen Auftritt. Er gibt das Startsignal für das rasante Rennen in den Röhren. Zuschauer auf den Gehsteigen werden vorab aufgefordert, sich schmal zu machen. Und die Läufer sollten an den Ständen nicht zehn Wasserbecher auf einmal herunterreißen. Sonst droht Verwarnung.

Während der Elbtunnel-Marathon auf Touren kommt, unterhält sich Hans-Joachim Meyer, Vorsitzender des "100 Marathon-Clubs" in Hamburg, mit seinen Mitstreitern. Als Veranstalter hat der pensionierte Lehrer heute anderes zu tun, als mitzulaufen. Warum auch. Der 69-Jährige gehört zu jenen wenigen Menschen auf der Welt, die mehr als 1000 Marathons absolviert haben. "1174 sind es genau." Mit 48 Jahren habe er angefangen, Marathon zu laufen. Seitdem rennt er, um fit zu bleiben und seine Grenzen kennenzulernen. Früher hatte er im Sportunterricht die Note 4. Dann zeigt er auf einige Läufer seines Vereins. Jeder von ihnen hat mindestens 100 Marathons absolviert. "Für uns alle ist der Weg das Ziel."

Link zum Originalartikel:

http://www.welt.de/welt_print/article3090595/Rasantes-Rennen-durch-die-Roehren.html

Link zu weiteren Fotos:

http://www.welt.de/hamburg/article3089316/Elbtunnel-Marathon.html

26.1.09 22:52
 
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