Christine Schroeder - Marathon als Weg zu persönlichem Wohlbefinden
 



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M/U # 768 (60) – M # 620 – Shanghai (China) – 2017 Shanghai International Marathon am 12.11.2017

5:30:19 h - 3780. Frau 16 - 21°C, anfangs bewölkt, später warm und sonnig

Um 4:50 Uhr ging mein Wecker und um 5 Uhr das Wecktelefon. Carsten hatte vorsorglich für alle den Hotelwecker bestellt.

Zur vereinbarten Zeit um 6 Uhr war ich in der Lobby, aber keiner war zu sehen. Als ich um 6:15 Uhr immer noch keinen sah, rief ich Carsten an, der mir mitteilte, dass sie gestern Abend beschlossen hatten, sich schon um 5:45 Uhr zu treffen und jetzt schon in der Nähe des Startblocks F stünden. Also schnell auf dem Weg gemacht, dass Hotel lag nur ca. 1 Km vom Start entfernt. Kurze Zeit später fand ich die Gruppe und nach unzähligen Gruppenfotos gingen wir in den Startblock. Ich bekam einen kleinen Schreck, da die 4:30 h-Pacer vor mir standen. Aber das Problem würde sich sicherlich von selber regeln.

Die Zeit bis zum Start verging schnell. Der Moderator begrüßte alle Honoratioren, danach sangen alle die Nationalhymne und schon fiel der Startschuss. 14 Min. später lief ich über die Startmatte und folgte den 4:30 h Pace-Makern. Schon bei Km 2 motivierten mich Jessica und Wolfgang, die am Straßenrand laut „Hummel Hummel“ riefen. Die ersten 5 Km liefen wir entlang der Ninjang Road, dann querfeldein zum französischen Viertel. Hier verließen uns die 10km-Läufer, die fast alle mit ihrem Marathonrucksack gelaufen waren. Danach wurde es ein bisschen ruhiger. Bei Km 13 überraschten uns Wolfgang und Jessica, die wieder ganz laut Hummel Hummel schrien und mich damit richtig motivierten Tempo aufzunehmen. Leider wurde es etwas jetzt schattiger zwischen den Hochhäuser und ich fing leicht an zu frieren. Das blieb so bis Km 18 und änderte sich dann total als wir am Huangpu Fluß entlang liefen. Hier war mir eher zu warm. Inzwischen rächte sich auch mein schnelles Anfangstempo und ich merkte, dass ich meinen Wunsch, eine Zeit um 5 h zu laufen, nicht realisieren würde. Also reduzierte ich das Tempo noch weiter und genoss die Strecke im fremden Land. Der Streckenverlauf führte zickzack durch Shanghai und wir sahen fast alle Sehenswürdigkeiten. Alle 5 Km waren 5 – 10 Dixies aufgebaut, vor denen aber unendlich lange Schlangen standen. Erst bei Km 18 km die Erlösung. Auf der rechten Seite war eine öffentliche Toilette und nur vor den Herren war die Schlange lang. Bei den Damen waren zwei Türen unbesetzt. Danach erleichtert Tempo aufgenommen, um den Halben in 2:30 h zu schaffen. Hat aber knapp nicht gereicht. Vor mir lagen ein paar Pendelstrecken und ich klatschte Nils und Utz beim Vorbeilaufen ab. Inzwischen war es nicht nur warm, sondern vom dunkelblauem Himmel strahlte eine herrliche Sonne, die die Skyline von Pudong wunderbar anstrahlte. Außerdem befand ich mit in einer Gruppe Chinesen, die sich, wie ich, mit einem Trab-Geh-Rhythmus zum Ziel durchschlugen. Ganz viele Läufer_innen hielten an, um mit mir ein Selfie zu schießen. Und ganz viele Andere hoben beim Vorbeilaufen den Daumen nach oben und lächelten mir zu.

Ein paar Wenige waren verkleidet und munterten das Straßenbild auf. Die meisten hatten aber das offizielle orangefarbene Laufshirt vom Haussponser Nike an.

Wir 12 Hamburger fielen durch unser weißes T-Shirt auf, welches uns vom Konfuzius-Institut gesponsert wurde. Es betonte die kulturelle Freundschaft zwischen den Partnerstädten Hamburg und Shanghai.

Bei Km 25 wurde es so richtig anstrengend (durch den Smog?), mir war etwas komisch und ich schloss nicht aus, dass ich kollabieren könnte. So ging ich erstmal 2 Km, bis es mir wieder besser gin. Ich erholte mich zunehmend, so dass ich wieder meine Überholjagd aufnehmen konnte.

An der gesamten Strecke standen ganz viele Helfer, Militär und Polizei und es war alles super gut durchorganisiert. An den Verpflegungsständen gab es Wasser, Iso, Weintrauben, Bananen in rauen Mengen, Müslienergieriegel, Snickers und chinesische Spezialitäten, wovon ich vorsichtshalber nichts genommen habe.

Ab Km 35 fiel mir wieder alles leicht. Wir liefen lange am Fluss entlang und ich genoss die Aussicht auf das Wasser und die Skyline. Danach bogen wir ab, noch ein wenig zickzack durch die Stadt bis zum Stadion. Im Stadion eine dreiviertel Runde und ab durchs Ziel.

Nun musste man den Chip abnehmen, bekam eine schöne Stofftasche mit einer eingeschweißten Banane, Müsliriegel, Wasser, Iso, ein großes Finisherbadelaken und die Medaille.

Danach traf ich auf Michael, der mit seiner Zeit hochzufrieden war und wir fuhren gemeinsam ins Hotel.

Außer Nicole sind alle durchgekommen, sie hat es bei Km 24 mit Unwohlsein erwischt und musste rausgehen.

Im Hotel bestimmt 20min lang ganz heiß geduscht und 40 min. Nickerchen gemacht.

– es war ein wunderschöner "Ausflug" nach Shanghai, das Highlight des Jahres 2017

 

Den Rest der Reise kann man unter "Eigene Berichte" nachlesen.

 

Link zur Ergebnisliste:

http://www.shmarathon.com/index.dhtml

es ist schwierig zur Ergebnisliste vorzudringen, daher hier mein Ergebnis:

 Results

Event Name Event Type Bib Number Results Ranking
2017上海国际马拉松赛 女子全程马拉松赛 56291

5:30:19

第3780名

Link zu meiner Fotogalerie:

https://www.facebook.com/christine.schroeder.1276/media_set?set=a.1859785857369243.1073741971.100000135395711&type=3

 

8.12.17 07:28
 
Letzte Einträge: M/U # 770 (62) – U # 150 – Hamburg (Teichwiesen) – 2. Thorsten Themm Ultramarathon am 09.12.2017, M/U # 771 (63) – U # 151 – Hamburg (Teichwiesen) – 6. Sunrise to Sunset Ultramarathon am 17.12.2017, M/U # 774 (66) – M # 623 – Hamburg – 5. OxPark / AK Ochsenzoll Marathon am 26.12.2017, M/U # 775 (67) – M # 624 – Hamburg (Teichwiesen) – Sabine Spitz Marathon am 27.12.2017, Hamburg – 29. Billerhuder Insel Marathon (mit Halbmarathon) am 31.12.2017



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