Christine Schroeder - Marathon als Weg zu persönlichem Wohlbefinden
 



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M/U # 761 (53) – M # 616 – Hamburg (Teichwiesen) – Sonja Kley Marathon am 07.10.2017

6:09:15 h - 3. Ges. - 1. Frau - 1. W55  13 - 16 °C, Dauerregen – Sonja Kley hatte zu ihrem Geburtstagsmarathon "eingeladen". Und es waren so viele Gäste der Aufforderung gefolgt, dass dies die bisher teilnehmerstärkste Teichwiesenveranstaltung wurde. Leider spielte der Wettergott nicht mit und es schüttete von Anfang bis Ende in Strömen vom Himmel runter. Nach der etwas länger dauernden Startnummernausgabe, schließlich mussten 43 Läufer*innen versorgt werden, überreichte jede/r Läufer*in Sonja eine, manche auch zwei Rosen, so dass hinterher ein schöner Strauß mit 60 Rosen zusammenkam. Danach gingen wir zusammen die 850 Meter bis zum Start, wo dann erneut ganz viele Fotos vom großen Teilnehmerfeld aufgenommen wurden. Endlich konnte der Startschuss fallen und die Meute setzte sich in Bewegung. Leider konnte Sonja, aufgrund einer Verletztung selber nicht mitlaufen, aber sie hielt die Stellung am Verpflegungsstand und trug viel zum Aufmuntern der vorbeilaufenden Geburtstagsgäste bei. Ich lief anfang mit Christian und Helmut, beschleunigte aber in der 3. Runde, da ich dem Regen und der Kälte schneller entfleuchen wollte. Immer wieder wurde ich von den schnellen Halbmarathonis überrundet,. Insgesamt herrschte ein lustiges, buntes und lautes Treiben an den Teichwiesen. Nach jeder Runde wurde jeder mit fröhlichem Juchsen, trillernden Pfeifen und freundlichen Helfern begrüßt. Besonders Meinulf verdient Anerkennung, da er bei dem Sauwetter von Anfang bis Ende den VP betreut und später bewacht hat. In meiner 6. Runde gesellte sich Trudi Nicholson zu mir, die auf Halbmarathonkurs und dementsprechend schnell war. Da sie klönen wollte, ließ ich mich von ihr ziehen und hatte superschnelle Runden, was mich meinem Ziel zügig nach Hause zu kommen, näher brachte. Als sie fertig hatte, drehte ich im nicht aufhaltend wollenden kalten Regen weiter meine Runden. Meine Regenjacke stellte die Funktion ein und ließ das ganze Wasser durch, so dass ich bald bis auf die Haut durchnässt war. Sonja und Gäste zogen dann mit vielen Abschiedsgrüßen und guter Laune von dannen und es wurde wieder ruhig an den Teichwiesen. In Runde 14 überrundete ich Christian und Helmut erneut und gönnte mir 2 lustige Runden in deren Gesellschaft. In der letzten Runde sprintete ich allerdings wieder davon, da ich sonst in der Kälte erfroren wäre. Gut, dass es anschließend das Meridian mit seinen Saunen gibt.  – feucht fröhlicher, außergewöhnlich stark besetzter und bemannter Teichwiesenmarathon

Sonja Kley, deutsche Ultra-/Marathonläuferin aus einer angeblich nicht existierenden Stadt in Ostwestfalen, * 7. 10. 1957; hat gerade erst den 4. Sibirien Marathon überlebt. Sonja begann genau an ihrem 40. Geburtstag mit dem Laufen (ihr 60. Geburtstag ist also auch ihr 20. Laufjubiläum) und war bis Ende 2003 ambitioniert unterwegs (zahlreiche AK-Siege). Anschließend verlegte sie ihren Schwerpunkt auf "lang und viel", getreu ihres Mottos: "lieber schöne Erlebnisse als schnelle Ergebnisse". An ihrem 50. Geburtstag lief sie den Köln-Marathon mit der Stnr. 1957, und 10 Jahre später wird es nun um die Teichwiesen gehen. - 2013 gründete sie mit ihrem Mann Detlef  "Teuto Run and Fun". Unter diesem Namen werden zahlreiche Lauffahrten mit Bus oder Bulli und Trainingsgruppen (durch)geführt, immer auch hier unter dem Motto: "Laufen erleben."

Link zum Veranstalterbericht und Zieleinlaufliste:

http://my6.raceresult.com/68231/results?lang=de#1_DA643B

Bericht von Sonja Kley:

Manchmal kommt es anders oder aber
Alles im Leben hat seinen Sinn
Mit etwas Abstand hier nun meine Gedanken zu meinem Geburtstagsmarathon
An meinem 40. Geburtstag bin ich mit dem Laufen angefangen, an meinem 50. Geburtstag bin ich mit Startnummer 1957 den Kölnmarathon gelaufen, den 55. habe ich mit Startnummer 55 bei Keep on Running in St. Wendel gefeiert (55 km in 3 Tagen) und schon immer stand für mich fest, auch am 60. sollte es ein Marathon sein.
Blöderweise nur kann/darf ich seit 1 1/2 Jahren nicht mehr richtig laufen und bin deshalb inzwischen mehr walkend unterwegs. Die Streckenlänge ist für mich damit auch kein Problem, allerdings die Zeiten.
So kam mir dann im Februar bei meinem gemeinsamen Lauf mit Christian Hottas beim von ihm ausgerichteten Sibirien-Marathon Nähe Elmshorn die Idee, ob er nicht für mich einen Marathon an den Teichwiesen in Hamburg ausrichten kann. Und Christian sagte sofort zu.
Die Ausschreibung und die Anmeldung zum Sonja Kley-(Halb)Marathon am 7.10. war bereits in der folgenden Woche im Netz und ich war von ihm bereits mit Startnummer 60 angemeldet worden. Weitere Anmeldungen gingen ein, am meisten habe ich mich aber darüber gefreut, dass mein Sohn Manuel Neumann, der mit Laufen bis dahin nicht ganz so viel am Hut hatte, dort seinen ersten Marathon bestreiten wollte.
So intensivierte ich also wieder mein Training, was dann dazu führte, dass ich bereits im Laufe des Jahres wieder einige Marathons und Ultras überwiegend walkend bestreiten konnte.
Völlig überwältigt war ich dann, als sich im Laufe der Zeit dann knapp 40 Läufer/innen aus unseren Teuto-Run-and-Fun-Gruppen zum Lauf anmeldeten. Sie alle wollten nur für mich nach Hamburg kommen, ich war fassungslos.
Und dann stand ich am vergangenen Samstag im wahrsten Sinne des Wortes im Regen und das war auch gut so. Aus den bereits bekannten Gründen hatte ich bereits das WE zuvor 95 km zurückgelegt und dabei mein Schienbein lädiert.
Ich durfte also "meinen" Marathon einfach nur mit Zuschauen und anfeuern genießen. Und das habe ich getan zusammen mit denen, die gekommen waren, obwohl sie nicht laufen konnten/wollten. Es gab von der Gruppe designte Shirts, 60 (+ 1 🌹) Rosen , Kuchen und andere Leckerlis und die Stimmung war trotz Dauerregens ausgelassen. Und da ich ja nich gestartet war, musste auch niemand viel zu lange im Regen stehen, bis ich dann irgendwann ins Ziel gekommen wäre.
Dass Manuel den Marathon auch noch in seiner Wunschzeit unter 4 Stunden gewann, war sozusagen die Sahne auf dem Kuchen. Ich bin so stolz auf ihn, was er dort nach nur 3 Monaten Vorbereitung geleistet hat.
Ein riesengroßes Dankeschön sage ich allen, die dazu beigetragen haben, mir einen unglaublich schönen Tag zu schenken, meiner Familie, dem Organisator Christian Hottas, dem fleißigen Helfer Meinulf Krön , allen, die in Hamburg real dabei waren oder auch nur in Gedanken dabei sein konnten und sich zum Teil in der Vorbereitung so stark engagiert haben. Ich bin immer noch total überwältigt und werde diesen Tag nie vergessen.

Link zu meiner Fotogalerie:

https://www.facebook.com/christine.schroeder.1276/media_set?set=a.1819814654699697.1073741967.100000135395711&type=3

Link zur Fotogalerie von Christian Hottas:

https://www.facebook.com/chhottas/media_set?set=a.1771788689501021.1073742504.100000097220437&type=3

 

21.10.17 13:32
 
Letzte Einträge: MM/U # 730 (22) – U # 140 – Hamburg – 26. Billerhuder Insel Marathon am 17.04.2017



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