Christine Schroeder - Marathon als Weg zu persönlichem Wohlbefinden
 



Christine Schroeder - Marathon als Weg zu persönlichem Wohlbefinden
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M/U # 739 (31) – U#143 – Birmingham to London – 23. Grand Union Canal Race (145.4 M)am 27.-29.05.17

43:41:00 h - 62. Ges. - 10. Frau – ca. 14 - 23 °C, anfangs bewölkt, später Nieselregen, am zweiten Tag schwül, warm. Flug von HH-Birmingham um 11:35 Uhr. Pünktlich mit Christian am Flughafen gewesen, ein bisschen durch die Geschäfte gebummelt und Thomas Kokholm aus Dänemark getroffen, der auch den GUCR laufen wollte.

Um 12 Uhr in Birmingham angekommen, wieder mit „unserem“ Bus, allerdings hieß er diesmal X1 und nicht mehr J, nach Birmingham gefahren. Es hatte sich im letzten Jahr einiges auf der Strecke verändert, anderes wiederum war sehr vertraut.

In Birmingham über den Markt und durch die Mall am „The Cube“ vorbei zum Hotel Travelodge gegangen. Nach dem Einchecken den obligatorischen Bummel durch Birmingham gemacht, dabei Christian und Ursula Marti mit Russell Secker getroffen. Danach zum Tesco gegangen und den halben Laden leergekauft, u.a. unser Abendbrot, Piri piri, 6 Äpfel, ein Buch, usw..

Um 19 Uhr holten wir unsere Startunterlagen ab und trafen als erstes auf Dick und seine Frau, der sichtlich gerührt war, uns zu sehen. Anschließend wurden wir von Keith und seiner Frau herzlich begrüßt. Gill gab die Startunterlagen aus und hatte wieder leckeren, selbstgebackenen Kuchen zum Naschen hingestellt.

Danach sind wir aufs Zimmer und jeder hat sich auf seinen Lauf vorbereitet, Christian lief ja diesmal den North York Moors Hundred in Malton.

Diesmal hatte ich nur meine Schutzhülle für die Karten vergessen. Zum Glück hatte Christian zwei mit und lieh mir eine.

Am nächsten Morgen entschied ich mich meine eingelaufenen Schuhe und nicht die neugekauften zu tragen. Die dicke Blase vom Heidschnuckenlauf wurde von Christian großzügig mit Compeed, Platte und Tape abgeklebt. Es hat wunderbar funktioniert und die Füße haben null Probleme gemacht.

Um 5:30 Uhr ging es zum Start zur Gas Street und meine Aufregung wurde immer größer. Am Start viele bekannte Läuferinnen und Läufer getroffen.

Um 6 Uhr ging es, nach einer Ansprache von Dick (dazu ist Keith noch zu schüchtern), los und ich befand mich ganz schnell gaaanz hinten. Das Wetter war durchwachsen, aber warm. Nach ca. 1 Stunde fing es an zu regnen. Aber da es dabei warm blieb und das angekündigte Gewitter ausblieb, war alles im grünen Bereich.

Ich genoss den Kanal, den ich schon so gut kannte. Diesmal waren wieder ganz viele "Kraniche" unterwegs und natürlich die kleinen Entlein und Schwäne.

Die gelben Lilien, der gelbe Ginster sowie der rote Mohn sorgten immer wieder für fröhliche Farbkleckse.

Diesmal blieben die gefürchteten Matschpassagen aus, erstens hatte es in England lange nicht geregnet und zweitens waren einige Abschnitte von den Gemeinden neu belegt worden, intelligenterweise etwas höhergelegen mit integrierten Ablaufrinnen. Das machte die Strecke eindeutig einfacher, allerdings weniger abenteuerlich, dafür weniger blasenanfällig.

CP 1 (10,7 Meilen) konnte ich gut im Zeitlimit erreichen, CP 2 (22,4 Meilen) auch.

Inzwischen hörte der Regen auf und es wurde warm und schwül, eigentlich mein Wetter. Aber irgendwie kam ich nicht in Schwung hatte keine Reserven Fahrt aufzunehmen.

Vor CP 3 (36 Meilen) überholte ich dann Kate Jayden, Rajeev Patel und Liz Tuna. Rajeefverwische ich jedes Jahr an dieser Stelle und ich wünschte ihm, dass er durchhalten möge.

Am CP 3 bekam ich dann schönen heißen Kaffee und Süßigkeiten, soviel der Magen fasste. Frisch gestärkt los zum CP 4 (53 Meilen) mit der harten Cut-off-Zeit. Um 19:12 Uhr traf ich dann rechtzeitig ein. Mir wurde Ananas aus der Dose angeboten. Noch nie habe ich so leckere Ananas gegessen, der gesamte Inhalt der Dose war dann auch ganz schnell in meinem Bauch. An diesem Verpflegungspunkt nahm ich alle meine „Nachtsachen“ mit, zog mich aber erst später um.

Die Nacht war zwar dunkel, aber durch den guten Untergrund gut zu belaufen und daher unaufregend. Am Ende vom Blisworth Tunnel traf ich auf Fiona McNelis, die telefonierte und sich abholen lassen wollte. Hilfe benötigte sie keine.

Wie schon erwähnt, machten meine Füße keinerlei Probleme, aber langsam merkte ich eine Verhärtung der linken Wade. Ich machte mir noch keine Sorgen, da ich gut in der Zeit lag und entspannt bei CP 5 (70,5 Meilen) mit einem guten Zeitpuffer ankam. Nun wusste ich, dass ich mit einem gemütlichen 3 Meilen-Stundenschnitt bis ins Ziel kommen würde. So ließ ich den Rest der Nacht langsam angehen und die Wade blieb ruhig.

In VP 6 (84,5 Meilen) kam ich eine halbe Stunde später als geplant an und ließ mich dort mit Kaffee und Süßigkeiten verwöhnen. Ich bekam für mein Powernapping von 15min. sogar Schlafsack und Decke gestellt, was ich noch nie erlebt hatte und erheblich zum Wohlfühlen beitrug.

Im Gegensatz zu sonst lockte mich der angehende Tag, der warm zu versprechen drohte, nicht zum Laufen ein. Mehrere Versuche scheiterten und die verhärtete Wade reagierte mit krampfenden Schmerzen. Da der Köper immer das Tempo bestimmt, ließ ich vom Laufen ab und ging zügig weiter und hoffte auf Besserung.

Plötzlich kam von hinten Christian Marti angelaufen. Er hatte eine üble Krise hinter sich und musste eine längere Auszeit von einer Stunde nehmen. Russell Secker, sein Betreuer, war mit der Situation gut gefordert, hatte sie aber gut gemeistert, da Christian wieder ganz gut dabei war. Die nächsten Kilometer gingen Christian und ich gemeinsam und wir wurden immer schneller, was meine Wade aber nicht mochte. Christian erholte sich zunehmend immer mehr, wurde noch schneller und zog davon.

Den CP 7 (99,8 Meilen) erreichte ich auch im Zeitlimit. Eigentlich esse ich hier immer etwas Warmes, aber diesmal war mir nur nach Obst. So hat Lucy mir einen appetitlichen Obstkorb zusammengestellt, wovon ich einen Teil gegessen und einen Teil als Proviant eingepackt hatte

Ich schlich langsam weiter und genoss die schwüle Wärme. Was mich dazu verleitete mir  in einem Café zwei Kugeln Eis zu kaufen. Hat mich zwar 15 min. gekostet, wars aber wert.

Bald darauf wurde ich wieder so müde, dass mich ein frisch gemähtes Stück Gras, weich belegt mit dem frisch abgeschnittenen Gras, einlud erneut ein Powernapping zu machen. Es war richtig schön weich und von oben schön warm. Die Pause tat gut.

CP 8 (120,3 Meilen) war gefühlt noch ganz weit weg und die Beine wollten nicht beschleunigen. Aber endlich kam das ersehnte Zelt in Sicht und ich wurde mit allem verwöhnt, was mein Herz begehrte. Hier bekam ich ein Brötchen mit Bacon, Sußigkeiten und Obst ohne Ende. Natürlich auch einen heißen Kaffee. Jetzt blieb mir noch ein Marathon mit 9 Stunden Restzeit. Das war zu schaffen. Vor allem, da ich den lästigen Rucksack mit dem überflüssigen Gewicht in meine Tasche versenkt hatte, leider mit der Kamera, so dass es von den letzten 25 Meilen keine Bilder mehr gibt, und nur noch mit dem Notwendigsten am Körper weiterlief.

Im CP 8 saß auch Patrick Simpson, der mit mir den CP verließ. Er schien glücklicherweise auch ein „Alleinläufer“ zu sein, so dass ohne Quatschen in Sichtweite hinter ihm bleiben konnte. Ich hatte das Gefühl, dass wir uns gegenseitig schoben und zogen, da er sich permanent umdrehte, mich anblickte und dann wieder beschleunigte. Die nächsten 13 Meilen schafften wir in 3 Stunden. Im CP 9 (133 Meilen) waren wir um 22 Uhr. Hier war nur kurzer Aufenthalt geplant. Gestört wurden wir von einem lauten Hubschrauber, der über uns seine Kreise drehte. Die Helfer mussten den Lärm schon länger aushalten, wir durften zum Glück weiter. Patrick hatte seine Stirnlampe vergessen, also lieh ich ihm meine Zweite, die ihm bis zum Ziel Licht gespendet hat.

Ab jetzt wollte ich wieder langsamer machen, so zog Patrick von dannen. Später überholte ich Stuart Brewer, der mich fragte ob es noch weit sei. Jaaaaa, 5 Meilen sind um die Zeit noch sehr weit.

Dann war plötzlich Patrick vor mir, der anscheinend auch einen Gang rausgenommen hatte. So machten wir da weiter, wo wir vor CP 9 aufgehört hatten und zogen und schoben uns gegenseitig.

Es war eine schöne, warme, helle Nacht, doch plötzlich fing es aus allen Kübeln zu schütten und ein ganz klein wenig zu gewittern, was jetzt aber auch egal war.

Inzwischen hatte sich Stuart zu uns gesellt, der sich anscheinend bei mir festgebissen hatte, so dass wir zu Dritt die letzten beiden Meilen gemeinsam gehend den Lauf beendeten.

Es war wieder ein sehr bewegender Zieleinlauf. Keith hängte uns die schwere Medaille (diesmal mit gelben Rahmen) um, Pam notierte die Zeit und Dick freute sich für uns alle.

Nach einer kurzen Verschnaufpause macht ich mich auf den Weg zu meinem Hotel Adare und wurde spontan von Dick begleitet, der mich nicht allein durch Londons Nacht gehen lassen wollte. Eine hohe Ehre, die ich sehr zu schätzen weiß.

Der Nachtportier erwartete mich auch schon und nach einer langen, heißen Dushe fiel ich glücklich und erschöpft um 3 Uhr morgens ins Bett.

Um 7 Uhr klingelte der Wecker und ich stand relativ frisch und ausgeruht auf. Um 8:45 Uhr wurde ich von Uli Schulte und Tochter Daniela abgeholt und wir gingen gemeinsam ins Novotel, wo wir mit Christian Martin und Russell Secker zum Frühstück verabredet waren. Wir verbrachten zwei herrliche Stunden miteinander. Vielen Dank an Uli für diese Idee und an Christian für das Frühstück.

Danach bin ich nach London reingefahren, um mir die Zeit bis zum Abflug noch ein wenig zu vertreiben und habe Ecken besichtigt (Oxford Street, Piccadilly Circus, St. James Park) an denen ich vorher noch nicht war.

Frühzeitig zum Flugplatz gefahren, entspannt eingecheckt und zufrieden nach Hause geflogen. – Dieser Lauf ist einzigartig!

 

Link zur Ergebnisliste:

http://www.gucr.co.uk/template.asp?doc=341

 

Link zu meiner Fotogalerie:

https://www.facebook.com/christine.schroeder.1276/media_set?set=a.1678445792169918.1073741955.100000135395711&type=3

 

Link zum Bericht von Emily Plummer:

http://www.runforyourheart.co.uk/grand-union-canal-race/

 

Link zum Bericht von Paul Ali:

https://ultraavon.com/2017/05/31/2017-grand-union-canal-race/

 

Link zum Bericht von Richard McChesney:

http://richardwalkslondon.com/gucr-dnf/

 

Link zum Bericht von Ian Brazier:

http://barefootbrazier.blogspot.de/2017/06/2017-gucr-report.html

 

Link zum Bericht von Michelle Jane:

https://dreamweaverconsulting.com/2017/06/13/gucr-a-race-that-can-sweep-you-off-your-feet-part-2/

 

14.6.17 06:25


M/U # 738 (30) – U # 142 – Soltau-Hamburg – 5. Heidschnucken-Ultra am 20.05.17

111 KM:

18:57:05 h - 15. Ges. - 2. Frau - 1. W55 – ca. 9 - 16 - 10 °C, anfangs bewölkt, später sonnig, abends sehr frisch – Am Freitag nach der Arbeit Richtung Soltau gefahren und nicht ohne Stop am Citroen-Händler vorbeigekommen. Leider kein passendes (finanzierbares) Auto gefunden und  weiter nach Harburg zu Elke und Frank gefahren. Von Elke und Frank herzlich begrüßt und mit frisch gebackenen Waffeln und Kaffee empfangen worden. Monika Schulte war, wie immer, schon da und bald gesellten sich Stefan Schell und Winfried Böttger noch dazu. In der Sonne auf dem Balkon haben wir beim Waffeln vernichten so viel geplaudert und gelacht, dass wir glatt unseren Zug von Harburg nach Buchholz verpasst hatten. 

Also weiter geplaudert und gelacht, aber rechtzeitig für die Abfahrt des nächsten Zuges aufgestanden und losgegangen.

Im Harburger Bahnhof angekommen, erwartete uns eine große Überraschung. Unser verpasster Zug hatte Verspätung und fuhr vor unserer Nase ein. Wir stiegen also ein und hatten dadurch in Buchholz etwas länger Aufenthalt, was Stefan und Winfried die Möglichkeit gab, sich am Kiosk ihr Abendbrot zu kaufen.

Der Rest der Fahrt nach Soltau verlief reibungslos und wir entschwanden gleich nach unserer Ankunft in unsere Hotels. Diesmal schlief ich im Heidehotel Anna, obwohl es noch weiter weg als das Postillon war, war ich sehr zufrieden. Ich bekam ein Riesenzimmer mit drei Betten und breitete meine Klamotten über alle Quadratmeter aus.

 

Nach dem Genuss meines mitgebrachten Teewurstbrötchens, einem Schlaftee und einer heißen Dusche fiel ich um 22 Uhr ins Bett und schlief bis zum Weckerklingeln um 3:30 Uhr durch.

Um 4:45 Uhr stand ich am Start und alle Anwesenden vom Frühstart wirkten völlig entspannt. Als Letzte trudelte Anja Meggers ein, die als Neuling etwas nervös schien und Bernd Rohrmann erschien erst zum 6-Uhr-Start, da er die Zeit vertüdelt hatte.

Wir hatten Glück mit dem Wetter: die ganze Nacht tobten Unwetter und Gewitter über das Land, aber zum Start war alles trocken und es versprach schön zu werden.

Ich lief von Anfang an mit Monika zusammen und wir genossen es bei unserer 5. bzw. 4. Teilnahme nicht mehr so auf den Weg achten zu müssen, da er einfach bekannt war.

Anja blieb bis zu unserem 1. VP in der Nähe, ließ sich dann bewusst weiter zurückfallen.

Am 1. VP empfing uns freudestrahlend Jörg Koenig, der uns mit allem verwöhnte, was sein Kofferraum hergab.

Monika hielt sich tapfer und passte sich meinem Indianertrab an. Wir genossen den Anblick der Heide, die durch den späteren Termin in diesem Jahr schon viel grüner war und den wunderhübschen gelben Ginster, der einen wunderbaren Farbklecks in die Landschaft malte.

In der Nähe der Luhequelle übeholten uns, wie in jedem Jahr, Hermann und Sören von der 6-Uhr-Gruppe. Wenig später kam auch Claudia Wehnert, die später Frauensiegerin wurde, fröhlich winkend vorbei. In Bispingen, an VP2, bekamen wir unsere leckeren Frühsücksbrötchen und ließen es danach ein bißchen ruhiger angehen. Wir fanden ein gutes, gemeinsames Tempo, welches wir fröhlich abspulten.

VP 3 in Behringen war überraschenderweise bemannt. Frank und Jörg guckten ein wenig nach dem Rechten und freuten sich über unser Erscheinen.

Nun ging es durch die Behringer Heide mit den langen graden Wegen und den wunderschönen Ausblicken.

 

Kurz vor VP 4 in Niederhaverbeck, den Susanne und Marc Bücher bestückten, überholte uns Gawan Mäder. Zu dritt genossen wir das reichhaltige Angebot von Susanne und Marc und liefen vollgestopft weiter. Kurz bevor wir loswollten, kam Anja zum VP reingelaufen.

Wir liefen gemütlich weiter und kurz vorm Pastor-Bode-Weg kam Bernd angehetzt, der somit seinen verschlafenen 5-Uhr-Start rausgelaufen hatte. Er war sichtlich froh, nicht mehr alleine laufen zu müssen und Tempo rausnehmen zu können und blieb bei uns. Das brachte aber unsere Frauenpower etwas in Ungleichgewicht, da er immer noch auf „Rasen“ geeicht war. Wir liefen durch den wunderschönen Pastor-Bode-Weg und dem anschließenden Sandweg nach Undeloh, wo genau zur rechten Zeit im VP 5 Jörg im ver.di-Haus mit frisch gekochten Nudeln auf uns wartete. Monika, Bernd und ich einigten uns auf eine 20minütige Pause und verließen bald frisch gestärkt die freundliche Herberge. Für Monika war die Pause offensichtlich zu kurz, da sie massiv Tempo rausnahm und viele Erholungspausen benötigte. Im VP 6, kurz vor Handeloh, ließen wir sie dann in der Obhut von Bine und Verstärkung zurück. Zum Glück konnte Monika sich soweit regenerieren, dass sie später mit Rita und Dieter finishen konnte.

Bernd und ich düsten weiter, da wir das gemeinsame Ziel hatten, vor der Dunkelheit aus dem Wald/der Heide zu sein. Da die Streckenmarkierung sogar noch besser als letztes Jahr war und keine Überraschungen mehr auftauchten, gelang uns das auch ohne Probleme.

Ich hatte mir allerdings durch falsche Schuhwahl und unrundes Laufen drei Blasen erlaufen, wovon eine, unter der linken Fußsohle, richtig schmerzhaft war. So konnte ich auf der Straße leider nicht so Gas geben wie geplant, was Bernd ganz recht zu sein schien, und quälte mich die letzten 12 km doch erheblich. Um kurz nach Mitternacht bei Elke und Frank im Ziel angekommen und mit Kuchen (für mich Linzer Torte und Apfelkuchen, für Bernd Chili con carne) und heißem Kaffee verwöhnt worden. Um 2 Uhr war ich zu Hause und fiel todmüde und glücklich ins Bett.

  –  Der Heidschnucken-Ultra ist für mich immer wieder das Highlight in Deutschland für mich

Ausschreibung:

http://lebenundlaufen.over-blog.de/5-heidschnucken-ultra-ausschreibung.html

Link zu den Ergebnissen. Bericht und Urkunden:

http://lebenundlaufen.over-blog.de/2017/05/5.heidschnucken-ultra-20.05.2017-ergebnisse.html

http://lebenundlaufen.over-blog.de/2017/05/5.heidschnucken-ultra-beurkundet.html

http://lebenundlaufen.over-blog.de/2017/05/5.heidschnucken-ultra-vorbeigeschaut.html

http://lebenundlaufen.over-blog.de/2017/05/5.heidschnucken-ultra-zahlenspielerei.html

Link zu meiner Fotogalerie: https://www.facebook.com/christine.schroeder.1276/media_set?set=a.1669476773066820.1073741954.100000135395711&type=3

4.6.17 12:16


M/U # 737 (29) – M # 596 – Hamburg (Teichwiesen) – 7. Barbara Szlachetka Marathon an 17.05.2017

6:17:43 h - 2. Ges. - 1. Frau - 1. W55 – ca. 21°C,  etwas schwül – Etwas abgehetzt nach acht Stunden Arbeit an den Teichwiesen angekommen und die tolle Wärme genossen. So beschleunigte ich nach der 1. Runde, die ich mit Christian lief, da dies genau mein Wohlfühlwetter war und ich schneller laufen wollte. In Runde fünf kam mir dann auch noch Rolf auf dem Fahrrad entgegen, was mich nicht wirklich wunderte, da das Wetter eigentlich jeden einlud nach draußen zu gehen. Ich genoss das schöne frische Grün, die aufblühenden Rhododendron und die kleinen bunten Blüten an der Seite. Nach dem Überrunden von Christian blieb ich bei ihm, um ihn, bei dem für ihn sehr besonderen Lauf, auf den letzten Runden zu begleiten. René gewann den Lauf überlegen.  – Ein Lauf ohne besondere Vorkommnisse.

Barbara Szlachetka, polnische Elektrotechnikerin und Marathon-/Ultramarathonläuferin, * 17. 5. 1956 Lomza, † 24. 11. 2005 Hamburg; begann erst im Alter von 41 Jahren mit dem Laufsport, lief bis zu ihrer Darmkrebsdiagnose im Juli 2004 310 und bis zu ihrem Tod 336 M/U, womit sie damals Polens Nummer 1 war. Hielt zum Zeitpunkt ihres Todes alle polnischen Rekorde über 6, 12, 24, 48 und 72 Stunden (jeweils Straße, Halle, Bahn, Gesamt) sowie den Europarekord 48 Stunden/Straße (348,915 km). Wurde 2003 mit 211,990 km Int. Deutsche Meisterin im 24-Stunden-Lauf.

Link zum Veranstalterbericht und Zieleinlaufliste: http://my5.raceresult.com/71724/results?lang=de#0_0D6FAD

4.6.17 11:59


M/U # 736 (28) – U # 141 – Hamburg – 9. Außenalster-Ultramarathon am 14.05.2017

44,4 km: 7:08:05 h - 35. Ges. - 8. Frau - 1. W55 – ca. 15 -21°C,  strahlend blauer Himmel– Zu Hause lag unheimlich viel Arbeit herum, so dass ich morgens länger überlegte zu Hause zu bleiben um einige Rückstände aufzuarbeiten. Aber dann lockte der strahlend blaue Himmel und ich fuhr doch gen Alster. Am Start waren 44 Teilnehmer, die 2-8 Runden um die Alster laufen wollten. Harald Bootz hatte sich netterweise bereit erklärt, den Verpflegungsstand zu überwachen. Ich lief als Letzte ganz langsam los und benötigte einige Zeit, um beim Lauf anzukommen. In der 2. Runde schloss ich auf Siggi und Christian auf, wobei Siggi sich dann davon machte. So langsam erwachte das Leben um die Alster, ebenso wie die Eisbuden und in der 3. Runde spendierte Christian uns ein Eis, was eine gute Entscheidung war, da wir in den nächsten Runden wegen der langen Schlangen viel zu lange hätten warten müssen. Und ohne Eis wäre der Außenalsterultra nicht vollständig gewesen. Bald darauf kam uns das Ehepaar Giesen entgegen, welches ihren Vorfrühstückslauf absolvierte. Eine nette Überraschung. So langsam wurde es immer wärmer und ich fühlte mich immer wohler. Trotz des schönes Wetters waren nicht ganz so viele Leute unterwegs und das Slalomlaufen hielt sich in Grenzen. In der letzten Runde wurden wir wieder von Siggi begleitet, der uns kurz davor überrundete und so ließen wir den Lauf entspannt, klönend ausklingen. – wunderschöner, warmer Außenalsterultra

Link zum Veranstalterbericht und Zieleinlaufliste: http://my5.raceresult.com/58632/results?lang=de#0_0D6FAD

Link zur Fotogalerie von Christian Hottas: https://www.facebook.com/chhottas/media_set?set=a.1605868299426395.1073742434.100000097220437&type=3

26.5.17 07:35


M/U # 735 (27) – M # 595 – Hamburg – 10. Leuchtfeuer Bubendey-Ufer Marathon am 07.05.2017

7:10:11 h - 8. Ges. - 2. Frau - 1. W55 – ca. 11°C,  blauer Himmel, frühlingshaft – Heute war der Start erst um 14 Uhr, da wir während des Laufes die Auslaufparade des Hafengeburtstages beobachten wollten. Es versammelten sich 9 Marathonis und 4 Halbmarathonis an diesem wirklich wunderschönen Tag am Bubendeyufer. Die Strecke führte als Pendelstück ca, 1,5 Km auf einer Asphaltstraße und ca. 1,5 km auf einem Trail am Elbufer mit Blick auf den Schiffsverkehr. Diesmal war der Trail wirklich gut zu laufen ohne Hindernisse. Anfangs lief ich zwei Runden mit Rainer, mit dem ich schon lange nicht mehr geklönt hatte. Nachdem wir auf Christian aufschlossen, ließ ich mich etwas zurückfallen und genoss die tolle Aussicht auf die Elbe mit den sehr schönen Fotomotiven. Die letzte Runde in alter Tradition mit Christian zusammen gelaufen und noch ein bisschen von der schönen Hafenabendstimmung miterlebt – endlich mal ein warmer, angenehmer Lauf

Link zum Veranstalterbericht und Zieleinlaufliste: http://my4.raceresult.com/58644/results?lang=de#0_0D6FAD

Link zu meiner Fotogalerie: https://www.facebook.com/christine.schroeder.1276/media_set?set=a.1656229271058237.1073741953.100000135395711&type=3

Link zur Fotogalerie von Christian Hottas: https://www.facebook.com/chhottas/media_set?set=a.1600579246621967.1073742431.100000097220437&type=3

25.5.17 12:00


M/U # 734 (26) – M # 594 – Krakau (POL) – 16. PZU Cracovia Marathon – 30. April 2017

5:54:30 h - 5604. Ges. - 987. Frau - 72. W55 – ca. 8,6 - 10,7° C,  anfangs ungemütlich bewölkt und Regen, später sonnig – Am Samstagmorgen um 9 Uhr von Christian abgeholt worden  und mit nur einer kurzen Tankpause bis Krakau durchgefahren. Um 19:30 Uhr im Stadion Miejskiego im. H. Reymana in der Straße Reymonta 20, gerade noch rechtzeitig zum Abholen der Startunterlagen, angekommen. Christian wurde gleich von Jerzy Skarzynski begrüßt, der sich anscheinend sehr freute ihn zu sehen. Danach trafen wir auf Piotr, den ich von Jelcz kannte, und der sich über die, von Christian angebotene, Mitfahrgelegenheit am nächsten Tag nach Jelcz freute. Nachdem wir unsere Startunterlagen hatten, suchten wir die Turnhalle für unsere kostenlose Übernachtung. Nach einigem Suchen in der Riesenanlage mit zig-Räumen, wurden wir in der ruhigen Boxhalle fündig und schlugen dort unsere "Zelte" auf. Irgendjemand erzählte uns, dass das Zentrum 4km weit weg sei, so verzichteten wir auf den abendlichen Stadtbummel und machten Picknick mit den mitgebrachten Resten auf unserem Lager. Um 22:30 Uhr wurde das Licht gelöscht und es wurde schlagartig ruhig und blieb auch während der Nacht ruhig, so dass ich gut durchschlafen konnte. Um 6 Uhr durch das Geraschel der anderen Läufer wach geworden und nach einer Katzenwäsche Kaffeewasser aufgesetzt. Mein Wasserkocher wurde von einem Polen ausgeliehen, der sich Haferschleim oder Brühe damit anrichtete. Um 7:20 Uhr mit dem Gepäck zum Start gegangen (das Zentrum war nur knapp 2km weit weg) und die ersten Eindrücke von Krakau wirken lassen. Leider empfing uns Krakaus Marktplatz in einem nassen, unfreundlichen Grau. Mein erster Eindruck von der Stadt war etwas enttäuschend, was sich aber nach dem Lauf unter sonnigen Bedingungen etwas legte. Krakau hat einen Mix an Baustilen, der etwas gewöhnungsbedürftig ist. Die Zeit bis zum Start verlief zügig. Die Strecke führte über zwei große Runden, was den Vorteil hatte, dass man die führenden Läufer bei deren Überholvorgang hautnah beobachten konnte. Anfangs liefen wir am Schloss vorbei, um danach in einer 4 km Schleife um einen riesengroße Wiese wieder zum Zentrum zu laufen. Danach das schönste Stück an der Weichsel entlang zu einem 7 km langen Pendelstück in einem eher langweiligen Wohngebiet. Zurück wieder an der Weichsel entlang bis zum Schloss und dann in die 2. Runde. Nach der 2. Runde mussten wir vom Schloss einen langen Zieleinlauf bis zum Marktplatz durchleiden, da wir nur noch alleine auf der Strecke waren und alle Aufmerksamkeit der Zuschauer und Touristen auf uns gerichtet war. Im Ziel von Rico begrüßt worden, was ich total nett fand.  Das Beste an diesem Lauf, unsere Zielzeit mit 5:54:30!!! Leider hatten die Masseure keine Lust mehr uns zu massieren, so dass wir gleich zu den heißen Duschen gelaufen sind, was unser Glück war, da diese kurz darauf abgestellt wurden. Nach einem entspannten Bummel zum Schloss mit dem Verzehr einer "Krakauer" auf der angrenzendes Vergnügungsmeile bin ich mit dem Bus zum Flughafen und Christian zum Auto, um mit Piotr weiter nach Jelcz zu fahren.  –  Krakau sieht mich auf jeden Fall wieder!

Link zur Ergebnisliste und Urkunde:

http://wyniki.datasport.pl/results2122/?hl=pl

Link zu meiner Fotogalerie:

https://www.facebook.com/christine.schroeder.1276/media_set?set=a.1649238735090624.1073741952.100000135395711&type=3

Link zur Fotogalerie von Christian Hottas:

https://www.facebook.com/chhottas/media_set?set=a.1597167403629818.1073742424.100000097220437&type=3

https://www.facebook.com/chhottas/media_set?set=a.1597204776959414.1073742425.100000097220437&type=3

 

25.5.17 10:48


M/U # 733 (25) – M # 593 – Hamburg (Teichwiesen) – Jordana Brewster Ultra-/Marathon am 26.04.2017

6:08:27 h - 3. Ges. - 2. Frau - 1. W55 – ca. 10 - -4°C,  Hagelschauer, Sonne, Regen, Frost – Am Start mit der seltenen Überraschung konfrontiert worden, dass Christian nicht starten, sondern lieber Büroarbeit machen wollte. So starteten Cornelia, René und ich zu dritt. Gleich in der ersten Runde bekamen wir einen dicken Hagelschauer ab, der meine Handschuhe und Schuhe durchnässte. Ich ließ den Lauf langsam angehen, da ich keinen Nerv mehr auf Anstrengung an diesem Tag hatte. So versuchte René mich dreimal erfolglos zum Mitlaufen zu bewegen, diesmal blieb ich stur. Zwischendurch hatten wir erneut einen ganz kalten Regenguß von oben, der nicht motivierend war. Dennoch hielt ich mein angeschlagenes Tempo konstant durch und hoffte, unter 6h finishen zu können. Leider setzte dann in der 13. Runde der Frost ein und es kam eine bleierne Müdigkeit von mir hinzu, dass ein Laufen für mich nicht mehr möglich war. So beschloss ich bis zum Ende zu gehen, was sich leider auf die Endzeit auswirkte. Christian begleitete mich die letzte Achtelrunde und nach dem Abbau des Verpflegungsstandes eilte ich unter die heiße Dusche. – sehr kalter, nasser Trainingslauf

Jordana Brewster, brasilianisch-US-amerikanische Schauspielerin, * 26. 4. 1980 Panama-Stadt, Panama; ihr Schauspieldebüt gab Brewster in der Fernsehserie All My Children. Ihre zwei erfolgreichsten Rollen hatte sie 1998 in The Faculty als Delilah Profitt und 2001 in The Fast and the Furious als Mia Toretto, der Schwester von Vin Diesels Filmfigur Domenic Toretto. 2009, 2011, 2013 und 2015 sah man sie ebenfalls in den Fortsetzungen von The Fast and the Furious: Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile., Fast & Furious Five, Fast & Furious 6 und Fast & Furious 7.

Link zum Veranstalterbericht und Zieleinlaufliste: http://my4.raceresult.com/69339/results?lang=de#1_DA643B

25.5.17 09:37


M/U # 732 (24) – M # 592 – Hamburg – 32. Haspa Marathon Hamburg am 23.04.2017

5:29:18 h - 11654. Ges. - 2683. Frau - 156. W55 – ca. 4 - 9° C,  Hagel, Sonne, Regen, viel Gegenwind – Um 7:45 Uhr von Christian abgeholt worden und bis U-Bahn-Haltestelle Hudtwalckerstraße gefahren. Dann waren es nur noch 8 min. mit der U-Bahn bis zum Stephansplatz und anschließend zu Fuß zum Start gelaufen. Auf dem Weg dahin viele bekannte Läufer, besonders einige Dänen getroffen. Diesmal war am Start wieder alles anders und ich musste mich gehörig umorientieren. An der Kleiderbeutelabgabe trafen wir Gabriele und René, der heute seinen 1200. Marathon laufen wollte. Die Strecke bis zu unserem Startblock zog sich dann noch ganz schön, da der Fußweg mit "Nichtläufern" belegt war und ein Durchkommen fast schon unmöglich war. So trudelten wir um 8:59 Uhr ein, immer noch rechtzeitig vorm Start und ich drängelte mich noch nach vorne zu Gabriele durch. 

Nach dem Start stob Gabriele davon und Christian und ich warteten auf Rosi, Günter und Helmut, mit denen wir einen entspannten Marathon laufen wollten. Aber Helmut fing schon nach 1 Km am Berg an zu gehen, so das ich beschloss heute doch schneller zu laufen. Bis Km 5 hielt Christian mit, dann ließ er abreißen. Bei Km 12 traf ich auf Gabriele, die gut in ihrem Zeitplan war, aber nicht in meinem. Da wir uns aber so schön unterhielten, blieben wir doch 7 Km zusammen. Am Jungfernstieg trafen wir auf Martin, der seine Staffeleinheit schon fertig hatte. Inzwischen hatte der Regen aufgehört und es war fast warm geworden. Als es an der Außenalster Richtung Schwanenwik bergab ging, zog ich von dannen. Kurz darauf sah ich Claudia mit ihren bunten Strümpfen vor mir und begann die Aufholjagd. Bei der Halbmarathonmarke hatte ich sie. Sie meinte nur: Kopf auf Null stellen und von vorne anfangen, fand ich eine gute Strategie. Nach einiger Zeit sah ich Tiemos typische Silhouette vor mir und hatte wieder ein Verfolgungsziel. Bei Km 23 hatte ich ihn. Leider war es wieder kalt und nass geworden, so dass ich frierend weiterzog. In City Nord bei Km 29 sah ich Laura vor mir, die beim Begrüßen mal wieder ein Feuerwerk guter Laune verbreitete, so dass ich beschwingt weiter gelaufen bin. Kurz vor Ohlsdorf traf ich auf Hans-Jürgen und hielt inne, um entspannt mit ihm weiter zu gehen. Der Zufall wollte es, dass Beate mit ihrem Fahrrad vorbeikam und wir eine ganze Weile eine schöne Zeit gemeinsam hatten. Als es wieder bergab nach Eppendorf ging, löste ich mich von Beiden und lief davon. So erschöpft war ich noch nicht und überholte auf den Schlusskilometern noch einige Läufer, die etwas kaputter wirkten.  – schöner, nasser, kalter Lauf und nicht schlecht durchgekommen.

Link zur Ergebnisliste und Urkunde:

http://hamburg.r.mikatiming.de/2017/?content=detail&fpid=search&pid=search&idp=999999074FFF0300002A1965&lang=DE&event=HML&search%5Bname%5D=Schroeder&search%5Bnation%5D=%25&search_sort=name&search_event=HML

Link zur Fotogalerie von Christian Hottas:

https://www.facebook.com/chhottas/media_set?set=a.1584207058259186.1073742422.100000097220437&type=3

15.5.17 06:30


M/U # 731(23) – M # 591 – Hamburg (Teichwiesen) – Christian Gottfried Ehrenberg Marathon am 19.04.17

6:10:16 h - 4. Ges. - 2. Frau - 1. W55 – ca. 5 - -2° C,  kaltes Winterwetter – Meine Lust zu laufen hielt sich heute in Grenzen, trotzdem trat ich bei dieser Affenkälte an. Nach 10 Runden hatte ich auch einen guten Rhythmus gefunden, kam aber nicht an Joachim und Christian ran, die bergauf immer wieder beschleunigten. In der ersten Runde fand ich einen Schlüsselbund, den ich leider, trotz Fragens aller Spaziergänger, nicht loswurde. Zu meinem Pech  hatte die Polizei Volksdorf nur bis 21 Uhr geöffnet, so dass ich das gute Stück erst am nächsten Morgen in Poppenbüttel los wurde. – entspannter, sehr kalter Marathon

Christian Gottfried Ehrenberg, deutscher Mediziner, Zoologe, Mikrobiologe, Ökologe und Geologe * 19. 4. 1795 Delitzsch, † 27. 6. 1876 Berlin; zählt zu den bekanntesten und produktivsten Wissenschaftlern seiner Zeit. Er war Professor an der Friedrich-Wilhelm-Universität Berlin und wurde zum Geheimen Medizinalrat ernannt. Er ist der Begründer der Mikropaläontologie und Mikrobiologie.  Ehrenaberg arbeitete über Infusorien, Foraminiferen und Korallen; er beschrieb tausende neuer Arten, darunter heute so bekannte wie das Augentierchen (Euglena) und die Pantoffeltierchen Paramecium caudatum und Paramecium aurelia. Gegner des Urzeugungsgedankens.

Link zum Veranstalterbericht und Zieleinlaufliste: http://my1.raceresult.com/69338/results?lang=de#1_DA643B

15.5.17 06:16


MM/U # 730 (22) – U # 140 – Hamburg – 26. Billerhuder Insel Marathon am 17.04.2017

43,5 km: 6:14:36 h - 13. Ges. - 4. Frau - 1. W55 – ca. 7 - 11 °C,  mäßig trocken, ungemütliches Wetter – Relativ spontan zum 3. Marathon in vier Tagen angemeldet. Gabriele wollte unbedingt noch für Hamburg trainieren und so landeten wir auf der Billerhuder Insel. Die ersten 6 Runden mit Gabriele gelaufen, dann ließ sie sich zurückfallen. Meine Lust hielt sich heute in Grenzen und ich überlegte mir lauter Ausreden zum Aufhören. Die Strecke ist nicht meine, ich kann ihr wenig abgewinnen. Dann Christian, Helmut und Gabriele gelappt und Laura, die mit denen lief, eingeholt und zwei Runden entspannt mit Helmut gegangen. Wieder beschleunigt, Regenguss und Gegenwind ignoriert. 16. Runde mit Gabriele gegangen, 17. + 18. Runde wieder in Begleitung von Helmut und Christian verbracht und schwuppdiwupp war diese Einheit beendet. Im Ziel hatten die Italiener leckere Salami, Graubrot und Hefekuchen hingestellt. Lecker! Vom Sekt habe ich lieber nichts probiert. – netter unverhoffter Trainingsmarathon: GUCR kann kommen!

Link zur Ergebnisliste und Urkunde:

http://my3.raceresult.com/58638/results?lang=de#0_0D6FAD

Link zur Fotogalerie von Christian Hottas:

https://www.facebook.com/chhottas/media_set?set=a.1577408535605705.1073742419.100000097220437&type=3

23.4.17 07:11


M/U # 729 (21) – M # 590 – Busdorf – 4. Haithabu / Hedeby Marathon am 15.04.2017

7:16:56 h - 12. Ges. - 3. Frau - 1. W55 – ca. 8 °C,  Regen, Hagel, Sonne mit stürmischen Böen – Nachdem ich an den ersten drei Haithabu-Marathons aus den verschiedensten Gründen nicht teilnehmen konnte, sollte es heute anscheinend klappen. Ich war schon ganz neugierig auf die Strecke, die mir als beschwerlich beschrieben wurde.

Um 8 Uhr losgefahren und um 9:42 Uhr in Haithabu angekommen. Zum Glück hatte Andreas Belle uns schon beim "Pförtner" angekündigt, so dass wir problemlos durch die Schranke und direkt am Start einen Parkplatz bekamen. Um 10:10 Uhr ging es los und ich merkte ziemlich schnell, dass die vielen Treppenstufen und Höhenmeter ziemlich viel Kraft kosten würden. Also ließ ich den gesamten Lauf ruhig angehen und genoss das Aprilwetter mit all seinen Schattierungen und Lichteinflüssen. Im Prinzip lief ich mit Andreas und Christian, behielt aber  Abstand auf minimalste Hörweite, so dass ich meine Gedanken schweifen lassen konnte. Am schönsten war die letzte Runde, als nach einem üblen Regenguss ein farbgewaltiger doppelter Regenbogen am Himmel erschien.

Nach dem Lauf sind Christian und ich noch über den schon geschlossenen Wikinger Markt geschlendert und konnten zum Glück nichts mehr einkaufen. Dann sind wir auf meinen Wunsch schon vorm Eintreffen des letzten Läufers losgefahren und mit einem kleinen Umweg über Tanke und Burger King schnell nach Hause gedüst. Um 20:10 Uhr war ich im Meridian und konnte mich in der Sauna aufwärmen. – außergewöhnlich schöner, aber sehr anstrengender Marathon mit doppeltem Regenbogen

Start/Ziel: 24866 Busdorf, Parkplatz am Nordende des Halbkreiswalls bzw. am Ende der Straße „Zum Nordtor“

Zufahrt: über Busdorf: vom Kreisverkehr B77/K1 in die Schulstraße, rechts in die Rendsburger Straße, erneut rechts in den Kirchenweg und Zum Nordtor

Termin: Oster-Samstag, 15.04.2017, 10.00 Uhr

Haithabu (altnordisch Heiðabýr, aus heiðr = Heide, und býr = Hof; dänisch Hedeby, lateinisch Heidiba) war eine bedeutende Siedlung dänischer Wikinger und gilt als erste mittelalterliche Stadt in Nordeuropa und Hauptumschlagsplatz für den Handel zwischen Skandinavien, Westeuropa, dem Nordseeraum und dem Baltikum.
Haithabu lag auf der Kimbrischen Halbinsel am Ende der Schlei in der Schleswigschen Enge (Isthmus) zwischen Nordsee und Ostsee in der Nähe des historischen Ochsenwegs (oder Heerweg). Der 1066 zerstörte und seither verlassene Ort Haithabu ist gemeinsam mit dem Danewerk das bedeutendste archäologische Bodendenkmal in Schleswig-Holstein.

Weitere Informationen siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Haithabu

Strecke: Rundstrecke auf öffentlichen Wegen über den Halbkreiswall (unebener Wanderweg mit vielen kleinen An- und Abstiegen, insgesamt 4437 flache Treppenstufen) und den die Siedlungsfläche durchquerenden breiten, ebenen Wanderweg (Kirchweg); Rundenlänge 1,442 km, damit 29 Runden plus ein Pendelstück zu Beginn des Laufes. Insgesamt 42,6 km.

Link zur Ergebnisliste und Urkunde:

http://my3.raceresult.com/58635/results?lang=de#0_0D6FAD

Link zu meiner Fotogalerie:

https://www.facebook.com/christine.schroeder.1276/media_set?set=a.1630390426975455.1073741951.100000135395711&type=3

Link zur Fotogalerie von Christian Hottas:

https://www.facebook.com/chhottas/media_set?set=a.1577132225633336.1073742416.100000097220437&type=3

23.4.17 06:47


M/U # 728 (20) – M # 589 – Hamburg – 8. Altenwerder Marathon am 14.04.2017

5:59:04 h - 19. Ges. - 4. Frau - 1. W55 – ca. 8 °C,  Aprilwetter mit Schauern und Sonne –  Diesmal versprach Ostern kalt und verregnet zu werden. Jedenfalls traf es heute zu, so stand ich mit 2 Thermoshirts und gefütterter Regenjacke am Start und fror. Diesmal waren einige neue Läufer am Start, sowie drei Italiener, die schon mal vor zwei Jahren an der Osterserie teilgenommen hatten. Die Strecke führte heute gleich außen rum, da der Innenweg leider noch weiter zugewachsen und damit unpassierbar war. Anfangs lief ich alleine, wurde in der 10. - 16. Runde von Laura aus Italien begleitet. Da sie eindeutig schneller lief, lief sie irgendwann davon und ich ließ es danach wieder ruhiger angehen. In der 25. Runde traf ich auf eine Oma mit Enkel, die sich neugierig nach dem Marathon erkundigte. Es stellte sich heraus, dass sie bis 1962 auf dem Süderdeich 25 gewohnt hatte. Sie zeigte mir "ihre" Kastanie, die vor ihrem Hauseingang stand und erzählte, dass sie nach der großen Sturmflut nach Rahlstedt umgesiedelt wurden. Evt. wird sie nächstes Jahr als Walkerin teilnehmen. Ich bin gespannt. So ging die 25. Runde schnell vorbei und nach weiteren zwei Runden war ich fertig und sehnte mich nach einer heißen Dusche. – Marathon mit Zeitzeugin

Update vom 14.04.2017 zu Strecke und Rundenlänge: Da zum einen der steile Abstieg vom Süderdeich nach links in den unbenannten Rückweg der Originalstrecke nach dem Regen der letzten Tage zu aufgeweicht war und sich zum anderen zeigte, dass dieser Weg so sehr mit Brombeerranken zugewachsen war, dass er teilweise unpassierbar war, liefen wir den Rückweg hinter dem Wassergraben und ließen dafür das Pendelstück am Anfang weg. Die Neu-Vermessung der Runde ergab 1588,7 Meter, was sich bei 27 Runden auf 42,903 km addierte. 

Link zur Ergebnisliste und Urkunde:

http://my3.raceresult.com/58631/results?lang=de#0_BD8FE9

Link zu meiner Fotogalerie:

https://www.facebook.com/christine.schroeder.1276/media_set?set=a.1630359813645183.1073741950.100000135395711&type=3

Link zur Fotogalerie von Christian Hottas:

https://www.facebook.com/chhottas/media_set?set=a.1577074975639061.1073742415.100000097220437&type=3

22.4.17 14:00


M/U # 727 (19) – M # 588 – Hannover – HAJ Hannover Marathon am 09.04.2017

6:03:16 h - 1961. Ges. - 397. Frau - 25. W55 – ca. 2 - 19° C,  Sonne, blauer Himmel – Um 5:30 Uhr in Hamburg losgefahren und gut über die Autobahn durchgekommen. Im Radio gaben sie an, dass draußen bitterkalte 2°C seien und ich fror schon im Auto. Um 7:50 Uhr in Hannover eingetroffen und diesmal Schwierigkeiten gehabt einen Parkplatz zu finden. Alle bekannten Parkplätze waren gesperrt. Die Startnummernausgabe funktionierte schnell und problemlos, danach noch über die Messe geschlendert und Kompressionsstrümpfe vom letztjährige TUI Hannover Marathon ergattert. Inzwischen war es deutlich wärmer geworden und es versprach ein wunderschöner Tag zu werden. 

Kurz nach dem Start waren Christian und ich schnell unter den letzten fünf, aber dank der ausdauernden und motivierenden Zuschauern und der guten Stimmung bei den Helfern fühlten wir uns dennoch wohl.

Nach den 3 km am Maschsee liefen wir auf der Zickzackstrecke quer durch Hannover und diesmal fielen mir wieder ein paar Sachen auf, die ich vorher noch nicht wahrgenommen hatte, wie z. B. die Hauptgeschäftsstelle meines ehemaligen Berufsverbandes. Außerdem hatte ich diesmal das Gefühl, dass an jeder Ecke eine Seniorenresidenz und eine Kirche standen. Im letzten Drittel wurden wir etwas langsamer und schafften es nicht ganz unter 6 Stunden, aber mit 6:03:16h war dies Christians Jahresbestzeit und somit ein super gutes Ergebnis. Im Ziel wurden wir von Michel erwartet, der mir eine rote Plastikrose überreichte. Eine nette Aufmerksamkeit.

Nach dem Zieleinlauf zum 100 Marathon Club-Treffpunkt im Rathaus gegangen und von einer TUI-Servicedame mit Getränken und belegten Brötchen verwöhnt worden. Dann zurück zum Auto und mit einem Zwischenstopp beim goldene M, um ein Softeis mit Smarties zu genießen, ohne Stau nach Hause gefahren. Um 19:45 Uhr angekommen. – wunderschöner Tag in Hannover mit einem wunderbarem Lauf 

Link zur Ergebnisliste und Urkunde:

http://hannover.r.mikatiming.de/2017/

Link zu meiner Fotogalerie:

https://www.facebook.com/christine.schroeder.1276/media_set?set=a.1622634937751004.1073741949.100000135395711&type=3

Link zur Fotogalerie von Christian Hottas:

https://www.facebook.com/chhottas/media_set?set=a.1565910663422159.1073742412.100000097220437&type=3

22.4.17 13:36


M/U # 726 (18) – M # 587 – Hamburg (Teichwiesen) – Franziska van Almsick Marathon am 05.04.2017

6:17:59 h - 3. Ges. - 1. Frau - 1. W55 – ca. 8° C,  Nieselregen in der 1.+7. Runde, zum Schluss unangenehmer Kälteeinbruch  – 1. 3. Runde mit Christian gelaufen, dann beschleunigt. Mit dem Doppeldecker vom Wochenende in den Knochen mühseliger Beginn. Steve spulte seelenruhig seine Runden runter, Hellmut überrundete mich 2x und nachdem ich in der 13. Runde auf Hellmut und Christian aufgelaufen war, beendete ich klönenderweise anfangs mit Beiden, die letzten zwei Runden mit Christian in Eiseskälte den Lauf – Spaß beim Laufen ist was anderes, die Kälte war nicht motivierend

Franziska van Almsick, deutsche Schwimmsportlerin, * 5. 4. 1978 Berlin; zweifache Weltmeisterin (200 m Freistil 1994 und 4×200 m Freistil 1998), vielfache Europameisterin und mehrfache deutsche Meisterin; insgesamt vier Silber- und sechs Bronzemedaillen bei den Olympischen Spielen 1992–2004; „Weltsportlerin“ und „Europa-Sportlerin des Jahres“ 1993, deutsche Sportlerin des Jahres 1993, 1995 und 2002; Rücktritt vom aktiven Sport 2004.

Link zum Veranstalterbericht und Zieleinlaufliste: http://my3.raceresult.com/69331/results?lang=de#1_9FE231

22.4.17 12:15


M/U # 725 (17) – U # 139 – Hamburg – 1. "2. Grüner Ring" Ultramarathon Teil 2/Nord am 02.04.2017

 48,5 Km

8:44:10 h - 13. Ges. - 5. Frau - 2. W55 – ca. 14° C,  sonniger, blauer Himmel wechselte sich mit durchziehenden Wolken und erfrischendem Wind ab – Um 10 Uhr war Start an der S-Bahn Mittlerer Landweg. Dort stand schon Gabriele, die an der Startnummernausgabe auf mich wartete. Nach dem Start liefen Gabriele und ich gemeinsam los, um ein bisschen zu klönen. Sie wollte mich einfach nur ein paar Kilometer begleiten, um danach wieder nach Hause zu laufen. Am Boberger See reizte uns das einladende Wasser, so zogen wir uns spontan aus und sprangen ins Wasser, was die drei letzten Läufer (Christian, Diana und Corinna) etwas irritierte und mir einen Heidenspaß machte. Kurz vor Öjendorf kehrte Gabriele um und ich lief mit Christian, Diana und Corinna weiter. Leider verliefen uns kurz darauf und verloren so ca. 20min. Wir waren einfach zu tief im Gespräch verstrickt gewesen. So kamen wir sehr spät am VP 1 an, aber Hellmut wartete geduldig auf uns. Die beiden Mädels wollten eine längere Pause einlegen und erklärten auch, dass sie die Strecke nicht zu Ende laufen werden. So liefen Christian und ich alleine weiter und zogen mit dem Tempo ein wenig an. Kurz vorm Friedhof war VP 2 und wir stellten fest, das wir ca. 1 Stunde hinter der Letzten waren. Durch den Friedhof durch, an der Alster lang, rüber zum Flughafen, quer durchs Niendorfer Gehege zur S-Bahn Stellingen. Hier kauften wir uns einen riesengroßen Kaffee am Imbiss, der meine Lebensgeister wieder belebte. So langsam machte sich der Doppeldecker bemerkbar. 

Nach der Autobahnbrücke kam VP 3 und ich steckte mir ganz viele Weingummis ein. Danach am Volksparkstadion und am Dahliengarten vorbei, durch Groß - und Klein Flottbek durch und dann gaaaanz lange bergab runter nach Teufelsbrück. Ein langer Tag, der gefühlt ganz schnell vorbei war.  – einfach ein herrlicher Tag und Lauf

Link zur Ergebnisliste:

http://my3.raceresult.com/67085/results?lang=de#2_AF267E

Link zum Bericht und Fotos von Christian Hottas:

https://www.facebook.com/chhottas/media_set?set=a.1556208157725743.1073742409.100000097220437&type=3  

8.4.17 14:02


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